
Die Technologie des Diensteverzeichnisses wird Metadatenkatalog genannt. Ein im europäischen Katalogverbund vernetzter Matadatenkatalog gehört zum PortalU. Das PortalU bietet auch gleichzeitig eine Pflegemöglichkeit für die Metadaten. Nachdem ich einen Zugang beantragt habe, begann ich mit der persönlichen Anmeldung:
Nach einer kurzen Orientierung fand ich im Menü rechts den Menüpunkt "Metadaten". Über diesen Menüpunkt gelangt man zur MEK, d.h. Metadatenerfassungskomponente. Die Erfassungskomponente selbst ist über Jahre gewachsen. Das erkennt man an den Vielfältigen Beschreibungsmöglichkeiten. Wichtig ist nach der Bearbeitung der Metadaten die Funktion "Speichern und Veröffentlichen".
Nach dem erfolgten Eintrag im zentralen Katalog sollen wir uns in die Rolle des Informationssuchenden versetzen. Wie findet man nun unseren veröffentlichten Beispieldienst? Dazu fragen wir im nächsten Schritt den zentralen Katalog ab.
Herr Prof. Dr. Ronny Weinkauf
Professur für Informatik/Datenbanken und Verteilte Systeme
Geusaer Straße
06217 Merseburg
Wie funktioniert nun eine Geodateninfrastruktur?
1. Geodienst bereitstellen: Anbieter von Geodaten stellen ihre Informationen als Geodienste zur Verfügung.
2. Geodienst veröffentlichen: Anbieter von Geodaten lassen ihre Geodienste in das Diensteverzeichnis (Metadatenkatalog) eintragen.
3. Geodienst finden: Nutzer recherchieren im Metadatenkatalog und finden interessante Geodienste.
4. Geodienst nutzen: Nutzer lassen sich die gefundenen Geodienste anzeigen und nutzern diese Informationen.